Chinesische Medizin

Akupunktur / Moxa-Therapie

Das bekannteste Handwerkszeug der Chinesischen Medizin ist die Akupunktur. Lassen Sie mich Ihnen kurz erklären, wie Akupunktur funktioniert.

Es gibt in unserem Körper ein sehr differenziertes Netz von Energiekanälen („Meridianen“), deren feinste Verzweigungen bis in jede Zelle reichen. 

In diesen Kanälen fließt unsere elementare Lebenskraft, Qi (oder Chi) – wie in der Einführung zur Chinesischen Medizin bereits erklärt die Energie, aus deren Verdichtung sowohl jede Zelle unseres Körpers als auch unsere Gefühle und Gedanken entstehen. Diese Energie trägt darüber hinaus auch die Information, wie unsere Zellen gemeint sind: nämlich gesund und entsprechend ihren jeweiligen Aufgaben gut funktionierend.

Gestörter Qi-Fluß

Zeigen sich nun wie auch immer geartete Symptome körperlicher (z.B. Rheuma, Bandscheibenvorfall, Kopfschmerzen) oder seelischer Natur (z.B. Angststörungen, Depressionen), ist dies ein Hinweis darauf, dass der Qi-Fluß in unseren Energiekanälen gestört ist. Glücklicherweise liegen auf diesen Kanälen sog. Resonanzpunkte (etwas ungenau auch Akupunkturpunkte genannt), von denen jeder bestimmte Aufgaben zu erfüllen hat, um unser energetisches System in der Balance zu halten. Aus der Vorgeschichte eines Menschen, der Art seiner Symptome und den über die chinesische Diagnostik erhobenen Befunden kann der Behandler schließen, welche dieser Punkte er stimulieren muß, um den Qi-Fluß im Körper nach Möglichkeit wiederherzustellen. Diese Stimulation erfolgt in der Regel über die Akupunktur: das Einstechen feiner Nadeln in die jeweiligen Resonanzpunkte.

Moxa

Weitere von mir angewandte Methoden, diese Resonanzpunkte anzuregen, sind die Moxa-Therapie (die Erwärmung der Punkte mittels Beifußkraut), die Fußreflexzonentherapie (s. dort) und die Phonophorese (die Stimulation der Punkte mittels Stimmgabeln auf der Haut).