Über mich

Woher ich komme

Geboren 1972 in Berlin, interessierte ich mich immer schon am meisten für Menschen und wie es kommt, dass wir uns so oder so verhalten.
Statt nach dem Abitur auf die Schauspielschule zu gehen oder Psychologie zu studieren, wozu ich Lust gehabt hätte, entschied ich mich erstmal lieber für etwas „Vernünftiges“, machte in Rekordzeit zwei Staatsexamen in Rechtswissenschaften und arbeitete zwei Jahre lang als Rechtsanwältin für Bau- und Architektenrecht.
Mein Idealismus und meine Robin-Hood-Phantasie „Ich nehme es von den Reichen und verteile es an die Armen“ wurden hier schnell auf eine harte Probe gestellt, ging es doch recht wenig um Menschen, sondern maßgeblich um Profit und „Fakten, Fakten, Fakten“. Dankenswerterweise meldete sich meine Seele zu Wort mit Schlafstörungen, Panikattacken, Ohrgeräuschen und Rückenschmerzen und mir wurde schnell klar: Ich bin hier falsch, das macht mir keinen Spaß.

Ein neues Leben

Der Himmel schickte mir Rettung in Gestalt eines Freundes, der mich mitnahm zu den Tagen der offenen Tür einer Heilpraktikerschule; als ich die Räumlichkeiten zum ersten Mal betrat, wusste ich: Hier will ich hin.
Kurz entschlossen meldete ich mich für die Ausbildung zur Heilpraktikerin an und erwirkte bei meinem damaligen Arbeitgeber den hierfür nötigen Freiraum.
Mein erster Schultag war eine Offenbarung für mich; endlich durfte ich etwas lernen, was mich wirklich interessierte, was mich begeisterte und faszinierte. Das Wunderwerk des menschlichen Körpers berührte mich zutiefst.

Freunde und Lehrer

Als erstes „Handwerkszeug“ meines neuen Berufslebens entschied ich mich für die Fußreflexzonentherapie, da sie schnell erlernt ist und eine willkommene praktische Abwechslung in meinem bis dato sehr verstandesbetonten Dasein versprach. Was als spielerischer Einstieg gedacht war, entpuppte sich schnell als weiterer Meilenstein meines neuen Lebens, begegnete ich hierbei doch meiner damaligen Lehrerin und heute engsten Freundin und Kollegin Pantha Müller. Sie lehrte mich nicht nur ihre sehr besondere Art des „Füße machens“, sondern öffnete mir auch die Türen zu dem großen Mysterium der Chinesischen Medizin.

Ich schloß eine zweijährige Ausbildung in Traditioneller Chinesischer Medizin an und lernte hierbei meine zweite wichtige Lehrerin kennen, Iris Hagen. Diesen beiden großartigen Frauen und Freundinnen verdanke ich es, das alte, tief in Taoismus und Schamanismus wurzelnde Wissen der Chinesischen Medizin lernen, lehren und praktizieren zu dürfen, welches heute nicht nur den Kern und Boden meiner Arbeit ausmacht, sondern mein gesamtes Bild von der Welt und vom Leben nachhaltig verändert und geprägt hat. Danke für Euch, für Eure Freundschaft und unsere sehr besondere Art der Zusammenarbeit.

Reichtum

Heute empfinde ich meine Arbeit als Geschenk und großen Reichtum, und ich möchte schließen mit den Worten des indischen Dichters Rabindranath Tagore:

„Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude; 
ich erwachte und sah, das Leben ist Arbeit. 
Und ich fand: Die Arbeit ist Freude.“