Häufig gestellte Fragen.

Was kostet eine Behandlung – und was bekomme ich dafür?

Eine Sitzung kostet 105 € für 60 Minuten.

Diese Zeit gehört ganz dir. Ohne Zeitdruck, ohne Schema F – sondern mit einer Behandlung, die genau auf dich abgestimmt ist:

Mehr dazu auch auf Erster Termin.

Bezahlt meine Krankenkasse die Behandlung?

Das ist eine der häufigsten Fragen, und ich möchte hier ganz offen und transparent mit dir sein. Da ich als Heilpraktikerin für TCM arbeite, unterscheidet sich die Abrechnung von der beim klassischen Hausarzt.

Wenn du privat versichert bist oder eine Zusatzversicherung hast

Private Krankenversicherungen, die Beihilfe oder entsprechende Zusatzversicherungen erstatten Heilpraktiker-Leistungen in der Regel.

Aber wichtig zu wissen: Die meisten Versicherer legen für die Erstattung die Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) zugrunde. Da diese Sätze seit den 80er Jahren kaum angepasst wurden, decken sie mein Honorar von 105 € pro Behandlung meist nicht vollständig ab.

  • Diagnose-Check: Ob deine Kasse zahlt, hängt oft auch von deinem gewählten Tarif und der Diagnose ab. Manche Tarife schließen bestimmte Behandlungen oder Diagnosen aus.
  • Eigenanteil: Du solltest damit rechnen, dass ein (meiste kleinerer) Teil des Honorars (die Differenz zwischen dem erstattungsfähigen Satz und meinem Honorar) als Eigenleistung bei dir bleibt.

Mein Tipp: Frag vorab bei deiner Versicherung nach, wie hoch der Erstattungsrahmen für TCM-Leistungen (wie Akupunktur oder Tuina) in deinem spezifischen Tarif ist.

Wenn du gesetzlich versichert bist

Die gesetzlichen Krankenkassen (TK, AOK, Barmer etc.) übernehmen die Kosten für Heilpraktiker-Leistungen leider gar nicht. In diesem Fall bist du „Selbstzahler:in“.

Warum sich die Investition in dich lohnt

Ein Honorar von 105 € ermöglicht es mir, mir wirklich Zeit für dich zu nehmen. Wir schauen uns nicht nur das Symptom an (wie deine Schmerzen oder Verdauungsprobleme), sondern gehen den Ursachen ganzheitlich auf den Grund.

Ob Akupunktur, Körperarbeit Tuina, Fußreflexzonentherapie) oder individuelle Ernährungs- und Lifestyleempfehlungen: Wir entwickeln einen Plan, der genau zu deinem Körper und deiner Lebensphase passt.

Ein kleiner Steuertipp: Du kannst meine Rechnungen oft als „außergewöhnliche Belastung“ bei deiner Steuererklärung geltend machen.

Wie viele Sitzungen brauche ich?

Das kommt auf Deinen Gesamtzustand und die Art und Dauer Deiner Beschwerden an. Als Faustregel gilt:

  • Akute Beschwerden: hier reichen oft 1–5 Termine
  • Chronische Beschwerden: zunächst 4 Termine, um Verlauf und Wirkung einzuschätzen; insgesamt ca. 10–15 Termine
Alle Details zur Therapiedauer findest Du hier.

Wie fühlt sich Akupunktur an – muss ich Angst haben?

Ganz ehrlich: Die meisten sind eher überrascht. Der Einstich ist meistens nicht der Rede wert, Du spürt allenfalls einen kleinen Pieks.

Wenn die Nadel dann Dein Qi erreicht erlebst du oft z.B.:

  • ein leichtes Kribbeln
  • ein Druckgefühl
  • ein Ziehen oder eine Ausstrahlung entlang einer Leitbahn oder zu anderen Arealen Deines Körpers
  • oder einfach tiefe Entspannung

Viele gehen mit dem Gefühl: „Endlich kommt mein System mal zur Ruhe.“

Mehr dazu auf Akupunktur/Wie sich Akupunktur anfühlt.

Wobei kann mir Akupunktur konkret helfen?

Meiner langjährigen Praxiserfahrung nach ist Akupunktur ein außergewöhnlich kraftvolles therapeutisches Werkzeug. Sie kann bei einer Vielzahl von Beschwerden wirksam eingesetzt werden; eine ausführliche Aufzählung findest Du auf meiner Seite Akupunktur.

In meiner Praxis begleite ich dich vor allem bei:

Dabei geht es nicht nur um kurzfristige Linderung, sondern darum, deinen Körper nachhaltig wieder in Einklang und Kraft zu bringen.

Wie läuft mein erster Termin ab?

Der erste Termin ist oft schon ein Wendepunkt.

Du hast Raum, alles in Ruhe zu schildern – und ich höre wirklich zu und nehme Dich ernst.
Dazu kommt eine ausführliche chinesische Diagnose und wenn dann noch Zeit bleibt, eine erste Behandlung.

Den genauen Ablauf findest du unter Dein erster Termin.

Hilft Akupunktur bei Migräne?

Wenn du unter Migräne leidest, weißt du, wie sehr die Schmerzattacken deinen Alltag, deine Arbeit und deine Lebensqualität einschränken können. Die gute Nachricht: Akupunktur ist gerade bei Migräne eine hochwirksame und anerkannte Methode.

Das sagt die Wissenschaft

Sogar die westliche Schulmedizin erkennt die Wirkung an. Groß angelegte Studien (wie die bekannten GERAC-Studien) haben gezeigt, dass Akupunktur bei der Vorbeugung von Migräneattacken ebenso wirksam sein kann wie eine medikamentöse Prophylaxe – jedoch mit deutlich weniger Nebenwirkungen.

Wie Akupunktur dir helfen kann

In meiner Praxis betrachte ich Migräne nicht nur als Kopfschmerz, sondern schaue nach dem individuellen Ungleichgewicht in deinem Körper. Ziel der Behandlung ist es:

  • Die Häufigkeit der Attacken zu senken: Damit du wieder mehr verlässliche Tage im Monat hast.
  • Die Schmerzintensität zu mildern: Damit die Attacken, wenn sie überhaupt noch auftreten, kürzer und weniger heftig verlaufen.
  • Dein Nervensystem zu beruhigen: Stress ist oft ein Trigger – die feinen Nadeln helfen deinem Körper, aus dem "Alarmmodus" in die Entspannung zu finden.

Mein ganzheitlicher Ansatz

Da die Chinesische Medizin nie die Krankheit, sondern immer den Menschen behandelt, schauen wir uns gemeinsam auch weitere Faktoren an, die deine Migräne beeinflussen könnten:

  • Spielen deine Hormone (z.B. Zyklusabhängigkeit in den Wechseljahren) eine Rolle?
  • Gibt es Verspannungen, die wir z.B: mit Tuina lösen können?
  • Können wir über die Ernährung deine "Mitte" stärken, um Trigger zu reduzieren?

Wie viele Behandlungen sind bei Migräne nötig?

Migräne ist oft ein Thema, das dich schon lange begleitet. Deshalb braucht dein Körper ein wenig Zeit, um auf die Impulse der Akupunktur zu reagieren.

  • Die Aufbauphase: In der Regel planen wir zu Beginn 6 bis 10 Sitzungen ein, idealerweise ein- bis zweimal pro Woche. In dieser Zeit beobachten wir genau, ob die Abstände zwischen den Attacken größer werden oder die Schmerzen sanfter verlaufen.
  • Erste Erfolge: Viele meiner Patientinnen spüren bereits nach der 3. oder 4. Behandlung eine Veränderung – sie fühlen sich insgesamt entspannter und stellen fest, dass „der Kopf freier wird".
  • Nachhaltigkeit: Wenn wir eine gute Besserung erzielt haben, vergrößern wir die Abstände der Termine. Oft reicht dann eine monatliche „Auffrischung", um das Ergebnis stabil zu halten.

Mein Ziel für dich: Weg von der reinen Schmerzverwaltung, hin zu mehr beschwerdefreier Zeit und neuer Energie.

Das klingt mal nach einer echten Alternative? Dann kannst Du hier gerne einen Ersttermin vereinbaren.

TCM einfach erklärt – Antworten auf Deine Fragen

Was ist TCM?

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein eigenständiges Medizinsystem mit einer über 3000-jährigen Geschichte. Sie basiert auf der Beobachtung, dass Gesundheit dann entsteht, wenn im Körper alles im Fluss und im Gleichgewicht ist.

Im Zentrum stehen dabei drei grundlegende Konzepte:

  • Qi (Lebensenergie): Sie durchströmt Deinen Körper und steuert alle Funktionen
  • Yin und Yang: Gegensätzliche Kräfte, die sich ergänzen und ausgleichen
  • ZangFu: Ein Netzwerk aus Organen, Emotionen und körperlichen Prozessen

Anders als in der Schulmedizin wird nicht isoliert auf einzelne Organe geschaut, sondern auf Zusammenhänge und Beziehungen. Zum Beispiel können Verdauungsbeschwerden, Müdigkeit und Grübeln aus Sicht der TCM miteinander verbunden sein.

Ich arbeite deshalb nicht nach festen Schemata, sondern stelle mir immer die Frage:

Was genau braucht Dein Körper, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen?

Dafür nutze ich eine ausführliche Diagnostik (Gespräch, Puls- und Zungendiagnose) und kombiniere verschiedene Methoden wie Akupunktur, Tuina und Ernährung.

Wenn Du wissen möchtest, wie genau eine Behandlung abläuft, findest Du hier mehr: Dein erster Termin

Bei welchen Beschwerden hilft TCM?

Die TCM behandelt keine Krankheiten im klassischen Sinne, sondern individuelle Muster. Besonders bekannt sind ihre Wirkungen im Westen bei:

  • Schmerzen (z.B. Rücken, Nacken, Kopfschmerzen, Migräne)
  • Verdauungsbeschwerden
  • Zyklus- und Wechseljahresbeschwerden
  • Schlafproblemen
  • Stress, innerer Unruhe und Erschöpfung

Grundsätzlich gibt es aber kaum Störungen der menschlichen Gesundheit, bei denen die chinesische Medizin nicht hilfreich sein kann. Eine ausführlichere Aufzählung hierzu findest Du auf meiner Seite Akupunktur.

Ich schaue immer darauf, wie Deine persönliche Situation aussieht – denn gleiche Symptome können unterschiedliche Ursachen haben.

Auch hierzu findest Du mehr auf der Seite Akupunktur.

Wie lange dauert es, bis die TCM wirkt?

Das hängt davon ab, wie lange Deine Beschwerden schon bestehen und wie Dein Körper reagiert.

  • Akute Beschwerden: oft 1 – 5 Behandlungen
  • Chronische Beschwerden: brauchen Zeit und Regelmäßigkeit, 10 – 15 Behandlungen oder länger

TCM unterstützt Deinen Körper dabei, sich selbst zu regulieren.

Deshalb entstehen Veränderungen oft schrittweise – dafür stabiler und nachhaltiger.

Mehr zum Ablauf findest Du hier: Therapiedauer

Wann ist die TCM sinnvoll?

TCM ist besonders dann sinnvoll, wenn Du merkst:

  • Beschwerden kommen immer wieder
  • andere Behandlungen haben nicht geholfen
  • die Schulmedizin hat möglicherweise überhaupt keine Antwort für Dich
  • Du fühlst Dich aus dem Gleichgewicht
  • Du wünschst Dir eine ganzheitliche Betrachtung

Auch begleitend zur Schulmedizin kann sie sehr unterstützend sein.

Wer darf TCM ausüben?

In Deutschland dürfen TCM anwenden:

  • Heilpraktiker:innen
  • Ärzt:innen mit entsprechender Zusatzqualifikation

Wichtig ist vor allem Erfahrung und eine fundierte Ausbildung – insbesondere in der Diagnostik. Dabei ist zu bedenken, dass Ärzt:innen meistens keine klassische Ausbildung in Chinesischer Medizin genossen haben, sondern ihre Ausbildung in Akupunktur bei der DÄGfA (Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur) absolviert haben; diese hat mit TCM wenig zu tun, sondern orientiert sich vor allem an westlichen Erklärungsmodellen. (Ausnahmen bestätigen die Regel, nachfragen lohnt sich!)

Was sagt meine Zunge über meine Gesundheit aus?

Die Zungendiagnose ist ein zentraler Bestandteil der TCM.

Ich beurteile dabei:

  • Farbe
  • Form
  • Belag

Das gibt Hinweise auf Verdauung, Energiezustand und innere Ungleichgewichte.

Sie wird immer im Gesamtzusammenhang betrachtet.

Mehr dazu: Diagnose

Was sind die 5 Säulen der TCM?

Die TCM basiert auf fünf Therapieformen:

  • Akupunktur
  • Chinesische Arzneitherapie
  • Manuelle Verfahren (Tuina)
  • Ernährung
  • Bewegung (z. B. Qigong)

In meiner Praxis arbeite ich vor allem mit Akupunktur, Tuina und Ernährung – individuell auf Dich abgestimmt.

Was sollte man nach TCM nicht essen?

Es gibt keine pauschalen Verbote, sondern individuelle Empfehlungen; wir alle brauchen durchaus unterschiedliche Nahrungsmittel, um uns wohl und gesund zu fühlen.

Für die meisten von uns ist es allerdings sinnvoll, folgende Dinge zu reduzieren:

  • Zucker
  • Milchprodukte
  • Weizen
  • stark verarbeitete Lebensmittel
  • sehr kalte Speisen
  • Alkohol

Ziel ist es, Deine Verdauung zu entlasten bzw. zu unterstützen und Deinen Körper zu stärken.

Mehr dazu: Ernährung

Hat TCM Nebenwirkungen?

TCM gilt als gut verträglich, Nebenwirkungen wie bei westlichen Arzneimitteln sind nicht üblich.

Mögliche Reaktionen sind:

  • leichte, wohlige Müdigkeit
  • ein Gefühl wie Muskelkater (vor allem bei orthopädischen Beschwerden)
  • kleine Blutergüsse bei Akupunktur

Diese sind in der Regel vorübergehend und zeigen, dass Dein Körper reagiert.

Und jetzt?

Wenn Du das Gefühl hast, dass die TCM Dich unterstützen könnte, bist Du herzlich willkommen.

Im ersten Termin nehmen wir uns Zeit, Deine Beschwerden wirklich zu verstehen und einen klaren Behandlungsweg zu entwickeln.

Termin vereinbaren

Mehr erfahren: Dein erster Termin

Und wenn Du immer noch Fragen hast?

LYNN ANRUFEN